Unsere Weihnachtsgans

Qualität und Sicherheit

Intelligente Landwirtschaft ist die Basis für Arbeitsteilung und für eine sich dynamisch entwickelnde Gesellschaft.

Produktwelt

Die Böhmische Hausgans ist eine alte kleinwüchsige Rasse - die geschlachteten Gänse wiegen zwischen 2,7 und 4,4kg...

Gutes Futter

Das richtige Futter ist die Basis für die gesunde Aufzucht der Tiere. Es konditioniert die Beschaffenheit und...

Rückverfolgbarkeit

Jede unserer Gänse ist ausgestattet mit einem „Gänsepass“, auf dem eine Kontroll-Nummer und der jeweilige Gänsehalter...

Daunen und Federn

Wir verarbeiten die Daunen und Federn unserer Gänse. Dazu verpflichtet uns der Grundgedanke unserer Landwirtschaft...

Nassrupf

Der ``Nassrupf`` ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Unsere Gänse werden aufwändig von Hand im Nassrupf gerupft...

Unsere Weihnachtsgans und Martinigans


Um die Weihnachtsgans ranken sich auch noch folgende Legenden:

1588 soll die englische Königin Elisabeth I. zur Weihnachtszeit gerade eine Gans verspeist haben, als die Nachricht eintraf, dass die spanische Armada bezwungen worden sei. Aus Freude über diesen Sieg und als Zeichen eines guten Omens soll sie daraufhin die Gans zum Weihnachtsbraten erklärt haben. Der Brauch soll sich dann auch auf dem europäischen Kontinent ausgebreitet haben. Heutzutage ist der traditionelle Weihnachtsbraten in Großbritannien nicht mehr die Gans, sondern der Truthahn, welcher aus den amerikanischen Kolonien kommend, einen späteren Siegeszug durch Großbritannien gefeiert hat.

Einflussreichen Feinschmeckern des Mittelalters soll der geschmacklich oft problematische und grätenreiche Weihnachtskarpfen zu wenig festlich erschienen sein. Deshalb wurde darauf hingewirkt, dass Gänse wegen ihrer Affinität zu Wasser im Sinne der Gebote als Fische zu gelten hätten. Da Fische in der Fastenzeit zu den erlaubten Speisen gehörten, wurde im Mittelalter der Begriff Fisch sehr großzügig ausgelegt. So wurden nicht nur Muscheln, Krebse und Wale als Fische bezeichnet, sondern auch andere Tierarten, die ihren Lebensraum an Gewässer angepasst´haben. Darunter fielen beispielsweise Enten, Papageientaucher, Biber und eben Gänse.

Unsere Martinigans


Der Martinstag, auch Sankt-Martins-Tag oder Martinsfest, in Bayern, Thüringen und Österreich auch Martini, ist im Kirchenjahr das Fest des heiligen Martin von Tours am 11. November. Das Datum ist von der Grablegung des Bischofs Martin von Tours am 11. November 397 abgeleitet. Der Martinstag ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug
und das Martinssingen.
Daneben war der Martinstag das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres, neuer Wein konnte probiert werden, es war der Termin für den Viehabtrieb oder das Ende des Weidejahres sowie der traditionelle Tag, an dem die Entrichtung des Zehnten fällig war. Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen. An diesem Tag begannen und endeten Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen. Der Martinstag wurde deshalb auch Zinstag genannt.
Als Brauch ist heute vor allem das traditionelle Martinsgansessen (in Österreich auch Martinigans oder Martinigansl genannt) verbreitet. Ein historischer Erklärungsversuch für dieses Brauchtum geht davon aus, dass in Zeiten des Lehnswesens eine am Martinstag fällige Lehnspflicht, eine Abgabe namens Martinsschoß, der Ursprung war.

Daunen und Federn


Wir verarbeiten die Daunen und Federn unserer Gänse. Dazu verpflichtet uns der Grundgedanke unserer Landwirtschaft: Ökologisch – Nachhaltig – Werteorientiert. An unseren Federn und Daunen klebt kein Blut, denn wir sind entschiedene Gegner des Lebendrupfes. Mann unterscheidet den Gänserupf, welcher zuletzt beim Federn abgenommen wird, bestehend aus den den kleinen Federn und den Daunen, von den Federn. Es sind der Weissheitsgrad und die Höhe des Daunenanteils, welche über die Güte und damit auch über den Preis entscheiden. Gänsedaunen werden für einen gesunden Schlaf nur noch von Eiderdaunen übertroffen, welche nur in kleinen Mengen und zu sehr hohen Preisen zu beziehen sind. Unsere Kunden legen größten Wert auf eine biologisch hochwertige Gänsehaltung, denn nur diese garantiert beste Daunenqualitäten für höchste Ansprüche.

Die Federn werden unterschieden in Fingerfedern und Schulterfedern. Die Fingerfedern müssen, als allererstes vorsichtig und mit höchster Sorgfalt abgenommen werden. Diese werden zur Erstellung von Pfeilen benötigt. Unsere Kunden stellen Bögen und Pfeile für den Bogenschiesssport her und können dafür nur perfekte Fingerfedern von Puten oder Gänsen benutzen.
Die Schulterfedern werden mit Sorgfalt im ersten Prozess des Nassrupfverfahrens, im Trockenrupf würden diese zerstört, manuell abgenommen und behutsam getrocknet und verpackt. Sie dienen zur Kostümherstellung. Man denke nur an die Federboas, Kopfschmuck der Indianer und die brasilianischen Faschingskostüme.

Das Rupfen, das Trocknen, das Lagern, Verpacken und Transportieren der Federn und Daunen bedarf einer besonderen Sorgfalt und Umsicht. Deshalb liefern wir auch alle unsere Federn persönlich an unsere Kunden aus.

480

Gänse insgesamt

300

Zufriedene Kunden

700

Nächstes Jahr